Auf ein Wort

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Auf ein Wort 2018-05-15T12:42:26+00:00
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PROFIL, das Mitgliedermagazin des Deutschen Philologenverbandes, erscheint zehnmal jährlich in einer IVW-geprüften Auflage von mehr als 54.000 Exemplaren pro Ausgabe im gesamten Bundesgebiet.

Gute Gründe für Profil

Auf ein Wort

Wir haben es geschafft! Sie haben es geschafft!

Heinz-Peter Meidinger

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

lassen Sie mich an dieser Stelle meinen großen Dank ausdrücken: Wir haben unser Ziel erreicht! Der Deutsche Philologenverband wollte im Interesse aller gymnasialen Lehrkräfte die erste bundesweite Befragung zur Arbeitszeit, Belastung und Gesundheit durchführen – und es ist uns gelungen!

Deutlich mehr gymnasiale Lehrkräfte als für eine aussagekräftige Studie für die Bundesrepublik Deutschland erforderlich sind, haben an unserer LaiW-Studie (Lehrerarbeitszeit im Wandel) teilgenommen. Ihnen gebührt Dank und Respekt! Dank dafür, dass Sie sich inmitten aller Belastungen drangesetzt haben und drangeblieben sind, um sowohl den Fragebogen als auch das Arbeitszeitprotokoll auszufüllen!

Dank gebührt auch Rainer Starke, Steffen Pabst vom Deutschen Philologenverband, Dr. Reingard Seibt, Dr. Steffi Kreuzfeldt und Institutsleiterin Prof. Dr. Regina Stoll vom Institut für Präventivmedizin in Rostock, dass sie sich an die Konzeption, Begleitung und Durchführung der Studie gemacht haben! Insbesondere Rainer Starke sei für etliche Nachtschichten gedankt, in denen er sich gemeinsam mit den nimmermüden Rostockerinnen an die Beantwortung vieler Fragen der interessierten Kollegen und Kolleginnen gesetzt hat!

In der Vorbereitung und Durchführung dieser Studie haben wir alle sicherlich viel gelernt. Jetzt dürfen wir zunächst einmal froh, dankbar und zufrieden sein, dass der wichtigste Schritt für diese Studie erfolgreich verlaufen ist: Gymnasiallehrkräften der ganzen Republik war es wichtig, Rechenschaft über ihre Tätigkeiten, ihre Arbeitszeit, ihre Belastungen, ihren Gesundheitszustand abzugeben.

Dankbar sind wir an dieser Stelle auch explizit der DAK (Deutsche Angestellten-Krankenkasse), hier Frau Winterstein und Herrn Storm, die unsere Studie großzügig unterstützt haben und damit ihren Beitrag und ihr besonderes Interesse an der Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern deutlich gemacht haben. Hier wird das gesellschaftliche Interesse an der Bildung der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium deutlich, die ohne gute und gesunde Lehrkräfte nicht glücken kann!

Gleichwohl müssen Sie, müssen wir uns nun noch eine ganze Weile gedulden: Die Auswertung steht ja noch bevor! Sie wird lange Monate in Anspruch nehmen, bevor Zwischen- und Endergebnisse vorliegen. Was herauskommt, wissen wir nicht! Das Rostocker Wissenschaftlerinnenteam untersucht, wertet aus und teilt uns die Ergebnisse mit. Wir werden auf jeden Fall gespannt, aber auch zuversichtlich die Ergebnisse abwarten!

Wir gehen davon aus, dass die gestiegenen Anforderungen an die gymnasialen Lehrkräfte zusätzlich zum Kerngeschäft Unterricht im Arbeitszeitprotokoll deutlich sichtbar werden, zusätzlich zur kontinuierlichen Zunahme statt Abnahme der wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung seit dem zweiten Weltkrieg! Wenn es so belegbar ist, werden die für Bildung und Finanzen verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in den Ländern handeln und zeigen müssen, wie sie mit der angeblich so wichtigen Ressource Bildung in der Schule neu umgehen wollen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

Susanne Lin-Klitzing

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